Wir unterstützen die Stellungnahme des FSR Gender Studies zu dem Kommentar in der :bsz

Stellenausschreibung:

Die RUB sucht zum Januar 2017 eine
STUDENTISCHE GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTE

 

Gesucht wird eine Studentin der Ruhr-Universität, die sich für Gleichstellungsthemen
interessiert und für die Belange der weiblichen Studierenden einsetzen möchte, indem sie

 

■ Teil des Teams im Gleichstellungsbüro wird, um die zentrale Gleichstellungsbeauf-
tragte bei ihrer Arbeit zu unterstützen;
■ Themen aus der Gleichstellungsarbeit mit der verfassten Studierendenschaft ab-
stimmt;
■ als Ansprechpartnerin für Studentinnen und studierende Eltern bereitsteht;
■ mit studentischen Gleichstellungsbeauftragten anderer Einheiten und Hochschulen
zusammenarbeitet.

 

Ausstattung: Für ihre Tätigkeit erhält die studentische Gleichstellungsbeauftragte einen
Arbeitsplatz im Gleichstellungsbüro und eine Vergütung in der Höhe einer studentischen
Hilfskraftstelle im Umfang von 10 Stunden die Woche.

 

Anforderungen: Im Auswahlverfahren wird auf Kommunikations- und Durchsetzungsfä-
higkeit geachtet. Gremienerfahrung wäre von Vorteil.

 

Verfahren: Die Studentische Gleichstellungsbeauftragte wird vom Senat gewählt. Zur
Vorbereitung findet ein Auswahlverfahren vor einer Findungskommission statt.

 

Bewerbungsunterlagen sind bis zum 11. November 2016 bei der Vorsitzenden der Fin-
dungskommission Gleichstellungsbeauftragte, Frau Professorin Alexandra Cuffel, unter
der Anschrift: Gebäude UV 3/366, Universitätsstraße 150, D-44801 Bochum, einzu-
reichen. Bewerbungen per E-Mail werden unter der Adresse: Ataner.Oeztuerk@uv.rub.de
entgegengenommen. Dorthin können auch Rückfragen gerichtet werden.

nächste Veranstaltung:

Stellungnahme zu :bsz Artikel vom 22.06.2016

Stellungnahme des

Autonomen Frauen*Lesben Referats

und des

Autonomen Schwulenreferats

der Ruhr-Universität Bochum

 

In den vergangenen Ausgaben der :bsz kam es wiederholt zu fehlerhaften oder falschen Artikeln in Bezug auf unsere Arbeit in den jeweiligen Referaten (:bsz vom,25.April 2016).

Nach Gesprächen mit Teilen der Redaktion sehen wir uns nun, aufgrund der teilweise falschen Darstellung von unseren Referaten, in der Ausgabe vom 22. Juni 2016 in dem Artikel „Nicht JedeR zeigt Anteilnahme öffentlich“, die unsere Grenze des Akzeptablen überschritten hat, gezwungen, öffentlich Stellung zu nehmen.

 

Zuerst einmal möchten wir die fehlerhaften Aussagen richtig stellen.

Der Teaser zum Artikel schreibt, dass das einzige Motiv des Attentäters „scheinbar Fremdenhass“ sei. Dieser Darstellung hat das Autonome Frauen*Lesben Referat schon vor dem Druck der Ausgabe öffentlich auf ihrer Facebookseite (Post vom 16.Juni 13:22 Uhr) widersprochen, indem ein Artikel geteilt wurde, der genau dies kritisiert.

Sowohl das Autonome Schwulenreferat als auch das Autonome Frauen* Lesben Referat haben das Attentat diskutiert, öffentlich Stellung bezogen (Facebookpost vom 27. Juni 18:32 Uhr, Veröffentlichung auf der Homepage, Stickeraktion) und auf die Anfragen der :bsz-Redaktion geantwortet.

Zudem wurde in dem Artikel falsch zitiert und unser Hinweis auf diesen Fehler damit abgetan, dass es sich lediglich um einen Rechtschreibfehler handle (aus „reproduzieren“ machte die Redaktion kurzer Hand „produzieren“).

Der Artikel erweckt den Anschein, dass die Haltung vom Autonomen Frauen* Lesben Referat sowie dem Autonomen Schwulenreferat zu dem Attentat wiedergegeben wurde. Dies ist nicht der Fall.

Der Artikel lag beiden Referaten erst nach Veröffentlichung vor.

Dies halten wir generell für einen falschen Umgang und wünschen uns von unseren Komiliton*innen einen kollegialen Umgang, besonders dann, wenn es um Themen geht, die einen sensibelen Umgang fordern.

 

 

Darüber hinaus haben wir, die Referent*innen der beiden Referate vielfältige Aufgaben, ein Studium und auch ein Privatleben, das es uns nicht immer ermöglicht, sofort zu reagieren und eine Stellungnahme direkt zu veröffentlichen. Auch die persönliche und emotionale Betroffenheit, gerade bei einem solchen Attentat, macht es schwierig, nicht einfach als Mensch, sondern als Referent*in des jeweiligen Referats öffentlich Stellung zu beziehen und unsere Hauptaufgabe zu erfüllen - die Interessensgruppe adäquat zu vertreten.

 

 

Wir sehen uns momentan dazu gezwungen jegliche Kooperation mit der :bsz zu verweigern, da der Kommentar „Muss man/frau sich positionieren“ (:bsz Ausgabe 22. Juni 2016), in derselben Ausgabe, direkt neben dem oben beschriebenem Artikel einen Angriff auf unsere Autonomen Referate darstellt.

 

In dem Kommentar wird die Frage aufgeworfen wofür wir Semestergelder erhalten, wenn wir nicht die Aufgaben erfüllen, die die Redaktion der :bsz für uns vorsieht. „Ein Geschehen, dass ihre Arbeit betrifft, sollten sie (Anm. die Autonomen Referate) diskutieren. Nicht im kleinen Kreis, sondern öffentlich, schließlich erhalten sie zur Verwirklichung ihrer Ziele finanzielle Unterstützung aus unseren Sozialbeiträgen.“

In diesem Zitat sehen wir einen Angriff auf unsere Existenz in der studentischen Selbstverwaltung. Dies können und wollen wir nicht kommentarlos hinnehmen.

 

In dem Kommentar wird weiter von Solidarität gesprochen. Diese fordern wir von der :bsz ein.

Wir fordern Solidarität mit allen Autonomen Referaten und eine kollegialen Umgang mit den eigenen Komiliton*innen.

 

In dem von uns initiierten Klärungsgespräch wurde unsere Kritik nicht oder nur unzureichend aufgenommen. Stattdessen wurde uns Nahe gelegt, unsere eigene Öffentlichkeitsarbeit zu überdenken und uns von der hauptsächlich aus cis und hetero Personen bestehenden Redaktion unsere Aufgaben erklärt.

 

Auch die :bsz wird aus „unseren“, Sozialbeiträgen finanziert, aber auch wenn wir Kritik an ihrer Arbeit, die in vielerlei Hinsicht nicht den journalistischen Standards entspricht, haben, würden wir unseren Komiliton*innen nicht ihre Gelder absprechen. Wir erachten eine kritische studentische Zeitung auf einem Campus für notwendig.

 

Solidarisiert euch mit uns!

Berichtet mehr über Diskriminierung auf dem Campus und helft uns auf dem Campus sichtbarerer zu werden.

Arbeitet nicht weiter gegen uns!

Wir unterstützen euch dann auch wieder gerne bei der Recherche zu unseren Themen und dem Umgang mit diesen.

Das Autonome Frauen* Lesben Referat der Ruhr-Universität Bochum lädt zur


 

Vollversammlung


 

Mittwoch 06.07.2016

16:00 Uhr

Frauen*Raum (GA 04/61 Süd)


 

FLIT*-only


 

Als Tagesordnung schlagen wir vor:

TOP 1: Regularia

TOP 2: Genehmigung des Protokolls der letzten

            Frauen*-VV

TOP 3: Berichte der Referentinnen*

TOP 4: Finanzen

TOP 5: Satzung

TOP 6: Geschäftsordnung

TOP 8: Programm Wintersemester 2016/17

TOP 7: Sonstiges

BSZ Artikel "Nicht jedeR zeigt Anteilnahme öffentlich"

Schon zum zweiten Mal erscheint in der BSZ ein Artikel, der mit unserem Referat in Verbindung steht. Leider ist die Redaktion nicht in der Lage unsere Position und die gegebenen Kommentare in einen sinngemäßen Zusammenhang zu bringen. Daher sehen wir uns gezwungen einige Dinge richtig zu stellen.

 

Wir wurden sehr unangemessen darauf angesprochen, warum wir bisher keine Reaktion auf das schreckliche Verbrechen in Orlando gezeigt haben. Es wurde mit uns über Facebook kommuniziert, worauf hin wir einen Artikel der Süddeutschen geteilt haben, der unsere Position verdeutlicht. Der Artikel beschreibt gut, dass das Verbrechen gezielt gegen homosexuelle Menschen gerichtet war und kein Angriff auf die offene Gesellschaft darstellt. In einem persönlichen Gespräch mit der Redakteurin*, die dies aber leider ablehnte, hätten wir gerne erklärt, warum wir den Ausdruck Homofeindlichkeit gegenüber dem Ausdruck Homophobie vorziehen. Es ist keine Angst erlebt, sondern Gewalt gegenüber anderslebenden Menschen ausgeübt worden. Das in dem Artikel von Fremdenfeindlichkeit gesprochen wird, ist unangemessen. Dass das Attentat nicht gegen fremde Menschen sondern gegen homosexuelle Menschen gerichtet war, also kein rassistisches Motiv, sondern ein homofeindliches Motiv vorherrschte hat die Person, die den Artikel verfasst hat, nicht verstanden. Es ist unverantwortlich welche politischen Konsequenzen die Aussagen von der BSZ haben, weswegen wir uns von diesen ausdrücklich distanzieren!

 

Schade, dass der geteilte Artikel von uns nicht gelesen oder zur Kenntnis genommen wurde und Äußerungen, die per Facebook getätigt wurden, ohne unser Wissen in falschem Zusammenhang Verwendung gefunden haben. Besonders bestürzt sind wir darüber, dass ein verfasster Artikel von uns, der das Referat vorstellt und heute hätte erscheinen sollen, nicht veröffentlicht wurde.

Die nächste Veranstaltung:

 

3. »Sexy-Time« Aktionstag am 2.Juli:

Sexueller Konsens – Ein Workshop

(mit Nora und Hannah)


Samstag, 18.06.2016, 13 - 19 Uhr

 

- - - ACHTUNG Raumänderung GA 03/49 - - -

 

mehr Infos

Vergangene Veranstaltungen

https://www.facebook.com/events/1687704758148617/

Die Veranstaltung findet Ihr auf facebook unter folgendem Link:

Frauen*Brunch

Der Brunch muss leider vom 03.05.2016 auf den 10.05.2016

verschoben werden.

 

 

Zur Facebookveranstaltung

Veranstaltungen im Januar und Februar 2016

Samstag, 23. Januar 2015

Für alle Frauen*, Trans*, Inter*

» 2. ›Sexy Time‹-Aktionstag « [Pussy*-Kaffeeklatsch]

Wir glitzern weiter! Und nehmen uns wieder viel queer-feministischen Raum für Austausch und Support rund um ein Mehr an Möglichkeiten ›weiblicher*‹ Sexualität, Lust und Körper-Liebe.

Wo?

Soziales Zentrum Bochum (Josephstr.2/Ecke Schmechtingstr.)

 

Programm:

11-15 Uhr ·Workshop: »I am f***ing beautiful!«

Ein body-positiver Foto-Experimentierraum

max. 12 Personen, mit Anmeldung bis 16.01.

an: raum-fuer-austausch@gmx.de

 

15-20 Uhr ·Offener Pussy*-DIY-Kaffeeklatsch

Wir basteln noch an einem regenbogen-bunten Programm für euch. Fest stehen schon mal ein Input zu »Sexy Göttinnen*« und heißer (Rum-) Schokolade! Immer her mit Vorschlägen, ihr Held*innen!

 

Alle Infos auch bei Facebook: » Sexy Time: Raum für Austausch « !

Kontakt und Newsletter-Anmeldung: raum-fuer-austausch@gmx.de

Dienstag, 02. Februar 2016

Frauen* Vollversammlung [Referentinnen*-Wahl]

Semesterabschluss und Wahl der Referentinnen*

 

Ort:

Lieselle (GA 02/60)

 

Wenn ihr Interesse an dem Referentinnen*-Amt habt, kommt zu uns in die Sprechstunde oder schreibt uns eine Email. Wir freuen uns auf euch!

Mittwoch, 03. Juni 2015

 

Stand auf der BlauPause abgesagt

 

Am 06. Juni 2015 feiert die Ruhr-Universität Bochum mit der Festmeile BlauPause ihr fünfzigjähriges Bestehen. Auch wir vom autonomen FrauenLesbenReferat sollten dort mit einem Stand vertreten sein. Aus den folgenden Gründen sehen wir uns nun aber leider dazu gezwungen, unseren Stand auf der BlauPause abzusagen.
 

1) Politikverbot bei der BlauPause?

 

In der Streckenordnung zur BlauPause heißt es, "der Veranstalter duldet keine fremdenfeindlichen, rassistischen, gewaltverherrlichenden, antisemitischen, links-, ausländer- und rechtsextremen oder jugendgefährdenden Tendenzen". Dabei genügt, so heißt es in der Streckenordnung weiter, der bloße Verdacht, eine Person weise eine entsprechende Gesinnung auf (zB durch entsprechende Kleidung), um sie von der Veranstaltung zu verweisen. Die Gleichsetzung von linken und rechten Aktivist*innen im Sinne der Extremismustheorie ist ohnehin bereits eine gefährliche Verharmlosung rechter Gewalt, umso erschreckender ist es jedoch, wie die oben zitierte Klausel von Seiten der sich selbst als "menschlich und weltoffen" gebenden Ruhr-Universität ausgelegt wird. So erhielt die anarchistische Gruppe Schwarze Ruhr-Uni ein Veranstaltungsverbot, während fünf der rechtsoffenen bis extrem rechten Bochumer Burschenschaften auf der BlauPause vertreten sein werden.

 

2) Die BlauPause als Bühne für rechte Burschenschaften?

 

Schon früh ist Kritik an der Platzvergabe für die BlauPause formuliert worden (zB vom Protestplenum, der Schwarzen Ruhr-Uni und der GHG Bochum). Von Seiten der Unileitung gab es daraufhin leider keine Reaktion, dafür bemühten sich im Zuge der öffentlich ausgetragenen Kritik weitere Burschenschaften um Stände bei der BlauPause - mit Erfolg. Während beispielsweise die Studierendenzeitung der Universität Duisburg-Essen ak[due]ll diese Entwicklungen immer wieder kritisch kommentierte, schlug die Bochumer Studierendenzeitung :bsz leider den verharmlosenden Kurs der Bochumer Unileitung ein. Am 28.05.2015 stellte ein neu gegründetes Bündnis gegen Burschenschaften dann ein letztes Ultimatum an den Bochumer Rektor Elmar Weiler. In diesem wurde er aufgefordert, alle Verbindungen, Corps, Turner- Burschenschaften und Landsmannschaften von der BlauPause auszuladen, andernfalls drohte das Bündnis gegen Burschenschaften mit Störaktionen während der Jubiläumsfeierlichkeiten. Auch hierauf folgte von Seiten der Unileitung unserer Kenntnis nach bisher keine Reaktion. Aus diesem Grund sehen wir uns dazu veranlasst, unseren Stand auf der BlauPause abzusagen.


Solidarität mit linken Gruppen -

an der Hochschule und anderswo!

 

Mit Burschis keine Feste feiern!

Geschichtsrevisionisten, Sexisten, Nationalisten, Verbindungen konsequent angehen!

 

 

Für eine solidarische Gesellschaft statt Eliten!

AUTONOMES Frauen*Lesben referat - Wir setzen uns für euch ein!

Ihr findet uns auch auf Facebook:

Sprechstunden im SoSe 2017

 

In diesem Semester gibt es nur Termine nach Vereinbarung. Wenn ihr Lust habt, und kennenzulernen, schaut einfach alle 2 Wochen beim Frauen*Brunch oder einer unsere Veranstaltungen vorbei. 

 

Schreibt uns gerne eine Email, wenn ihr mit uns einen Termin vereinbaren wollt!

 

Schreibt uns eine Email an:

frauen@rub.de

 

Ort: Unser Büro im Studierendenhaus, Raum 015.

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