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Semesterprogramm WiSe 16/17

Stellungnahme zu :bsz Artikel vom 22.06.2016

Stellungnahme des

Autonomen Frauen*Lesben Referats

und des

Autonomen Schwulenreferats

der Ruhr-Universität Bochum

 

In den vergangenen Ausgaben der :bsz kam es wiederholt zu fehlerhaften oder falschen Artikeln in Bezug auf unsere Arbeit in den jeweiligen Referaten (:bsz vom,25.April 2016).

Nach Gesprächen mit Teilen der Redaktion sehen wir uns nun, aufgrund der teilweise falschen Darstellung von unseren Referaten, in der Ausgabe vom 22. Juni 2016 in dem Artikel „Nicht JedeR zeigt Anteilnahme öffentlich“, die unsere Grenze des Akzeptablen überschritten hat, gezwungen, öffentlich Stellung zu nehmen.

 

Zuerst einmal möchten wir die fehlerhaften Aussagen richtig stellen.

Der Teaser zum Artikel schreibt, dass das einzige Motiv des Attentäters „scheinbar Fremdenhass“ sei. Dieser Darstellung hat das Autonome Frauen*Lesben Referat schon vor dem Druck der Ausgabe öffentlich auf ihrer Facebookseite (Post vom 16.Juni 13:22 Uhr) widersprochen, indem ein Artikel geteilt wurde, der genau dies kritisiert.

Sowohl das Autonome Schwulenreferat als auch das Autonome Frauen* Lesben Referat haben das Attentat diskutiert, öffentlich Stellung bezogen (Facebookpost vom 27. Juni 18:32 Uhr, Veröffentlichung auf der Homepage, Stickeraktion) und auf die Anfragen der :bsz-Redaktion geantwortet.

Zudem wurde in dem Artikel falsch zitiert und unser Hinweis auf diesen Fehler damit abgetan, dass es sich lediglich um einen Rechtschreibfehler handle (aus „reproduzieren“ machte die Redaktion kurzer Hand „produzieren“).

Der Artikel erweckt den Anschein, dass die Haltung vom Autonomen Frauen* Lesben Referat sowie dem Autonomen Schwulenreferat zu dem Attentat wiedergegeben wurde. Dies ist nicht der Fall.

Der Artikel lag beiden Referaten erst nach Veröffentlichung vor.

Dies halten wir generell für einen falschen Umgang und wünschen uns von unseren Komiliton*innen einen kollegialen Umgang, besonders dann, wenn es um Themen geht, die einen sensibelen Umgang fordern.

 

 

Darüber hinaus haben wir, die Referent*innen der beiden Referate vielfältige Aufgaben, ein Studium und auch ein Privatleben, das es uns nicht immer ermöglicht, sofort zu reagieren und eine Stellungnahme direkt zu veröffentlichen. Auch die persönliche und emotionale Betroffenheit, gerade bei einem solchen Attentat, macht es schwierig, nicht einfach als Mensch, sondern als Referent*in des jeweiligen Referats öffentlich Stellung zu beziehen und unsere Hauptaufgabe zu erfüllen - die Interessensgruppe adäquat zu vertreten.

 

 

Wir sehen uns momentan dazu gezwungen jegliche Kooperation mit der :bsz zu verweigern, da der Kommentar „Muss man/frau sich positionieren“ (:bsz Ausgabe 22. Juni 2016), in derselben Ausgabe, direkt neben dem oben beschriebenem Artikel einen Angriff auf unsere Autonomen Referate darstellt.

 

In dem Kommentar wird die Frage aufgeworfen wofür wir Semestergelder erhalten, wenn wir nicht die Aufgaben erfüllen, die die Redaktion der :bsz für uns vorsieht. „Ein Geschehen, dass ihre Arbeit betrifft, sollten sie (Anm. die Autonomen Referate) diskutieren. Nicht im kleinen Kreis, sondern öffentlich, schließlich erhalten sie zur Verwirklichung ihrer Ziele finanzielle Unterstützung aus unseren Sozialbeiträgen.“

In diesem Zitat sehen wir einen Angriff auf unsere Existenz in der studentischen Selbstverwaltung. Dies können und wollen wir nicht kommentarlos hinnehmen.

 

In dem Kommentar wird weiter von Solidarität gesprochen. Diese fordern wir von der :bsz ein.

Wir fordern Solidarität mit allen Autonomen Referaten und eine kollegialen Umgang mit den eigenen Komiliton*innen.

 

In dem von uns initiierten Klärungsgespräch wurde unsere Kritik nicht oder nur unzureichend aufgenommen. Stattdessen wurde uns Nahe gelegt, unsere eigene Öffentlichkeitsarbeit zu überdenken und uns von der hauptsächlich aus cis und hetero Personen bestehenden Redaktion unsere Aufgaben erklärt.

 

Auch die :bsz wird aus „unseren“, Sozialbeiträgen finanziert, aber auch wenn wir Kritik an ihrer Arbeit, die in vielerlei Hinsicht nicht den journalistischen Standards entspricht, haben, würden wir unseren Komiliton*innen nicht ihre Gelder absprechen. Wir erachten eine kritische studentische Zeitung auf einem Campus für notwendig.

 

Solidarisiert euch mit uns!

Berichtet mehr über Diskriminierung auf dem Campus und helft uns auf dem Campus sichtbarerer zu werden.

Arbeitet nicht weiter gegen uns!

Wir unterstützen euch dann auch wieder gerne bei der Recherche zu unseren Themen und dem Umgang mit diesen.

Unser aktuelles Semesterprogramm

weiterführende Informationen






Das Autonome Frauen*LesbenReferat wünscht euch allen eine schöne Vorlesungszeit und wir freuen uns darauf, Euch auf unseren Veranstaltungen zu sehen!

 

Seid herzlichst gegrüßt von Euren Referentinnen*

Marita, Katja und Anna.

Hier erfahrt Ihr mehr über das Referat, die Referentinnen* und unser Programm.

 

Das Büro des Autonomen FrauenLesbenreferats befindet sich im Studierendenhaus in Raum 015.


Wir sind dort telefonisch unter der Nummer 0234/32-27862 zu erreichen
oder per Email unter frauen@ruhr-uni-bochum.de.



Ihr findet uns auch auf Facebook:

FrauenLesbenreferat - Wir setzen uns für euch ein!

Sprechstunden im WiSe 16/17

 

******Werden in den nächsten Tagen bekanntgegeben********

 

Alternativ könnt ihr auch einfach zu unseren Veranstaltungen kommen und uns dort ansprechen.

 

Schreibt uns eine Email an:

frauen@rub.de

 

Ort: Unser Büro im Studierendenhaus, Raum 015.

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