Bochum, 16.09.2020

 

gemeinsam mit der Frauenbibliothek LIESELLE der Ruhr-Universität Bochum haben wir Felicia Ewert eingeladen, die einen Vortrag zum Thema Transfeindlichkeiten halten und aus ihrem Buch Trans.Frau.Sein lesen wird.

2018 veröffentlichte Felicia Ewert ihr erstes Buch Trans.Frau.Sein, in dem sie sich mit der Existenz von offen transfeindlichen Feminismen beschäftigt und Strukturen und Organisationen aufzeigt. Sie verweist auf die Widersprüchlichkeiten im vermeintlich radikalen Anspruch von transfeindlichen Feminismen, auf biologistische und cisnormative Argumentationen. Hierin wird auch dargestellt wie Transfeindlichkeit eine Scharnierfunktion zwischen mitunter entgegengesetzten politischen Strömungen einnimmt. Diese reichen von feministischen, über konservative bis hin zu rechtsradikalen Gruppierungen und Parteien und es wird gezeigt wie diese, zum Nachteil von transgeschlechtlichen Menschen genutzt wird. Zusätzlich stellt sie dar, wie fest Biologismen und normierte Zweigeschlechtlichkeit in der Gesellschaft verwurzelt sind und dass ein Fokus auf offene Transfeindlichkeit zu kurz greift. So zeigt sie auch, was die vermeintlich respektvolle „Sex / Gender“ Aufteilung von Geschlecht, die über universitäre Kontexte hinaus gegenwärtiger wird, für transgeschlechtliche Menschen bedeutet. Wie tief deutsches Recht in die Leben von trans Personen eingreift, zeigt sie mit einem Überblick über das sogenannte „Transsexuellengesetz“ und widmet sich der Frage, was *wir alle* tun müssen, um bestehende diskriminierende geschlechtliche Vorstellungen zu realisieren und abzubauen.
 
Vortrag und Lesung umfassen auch eine Erläuterung von bestehenden diskriminierenden Begriffen und geben stattdessen Handlungsempfehlungen und respektvollere Definitionen weiter.

Für die Zugangsdaten zum Zoom Meeting schreibt bitte eine Mail an frauenbib@rub.de.
 
Wir freuen uns, euch um 19 Uhr am Mittwoch 16.09.2020 auf Zoom zu treffen.
 

 

Bochum, 25.07.2020

 

Auch in den Semesterferien laden wir euch herzlich zum feministischen Vortrag online auf Zoom ein!

 

He Sings for Rose?  SHE Sings for Rose!

 

Unsere Gastreferetin Xiangwan MA studiert zurzeit Musikwissenschaft und Gender Studies an der Humboldt-Universität in Berlin. In diesem Vortrag setzt sie sich mit dem Thema ”Musik von Frauen und Musik über Frauen” auseinander. Im Kontext dieses Vortrags heißt es: Wenn Shidaiqu-Sängerinnen über Sing-Song-Girls singen. Shidaiqu bedeutet wörtlich „Lieder der Ära“ auf Mandarin. Und Sing-Song-Girls waren eine Mischung aus Prostitution, musikalischer Professionalität und Musikmachen in China in den 1930er- bis 1940er-Jahren. Durch einen transkulturellen Vergleich mit dem amerikanischen Swing-Jazz versucht der Vortrag herauszufinden, welchen Einfluss die Erfolge von Musikerinnen und weiblichen Erzählsubjekten im Shidaiqu auf den sozialen Status der chinesischen Frauen haben. 

 

Los geht es am 03. 08. 2020 um 18 Uhr durch den Link.

 

Eine kostenlose Regestrierung ist erforderlich. Nach der Registrierung erhaltet ihr eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Teilnahme am Meeting. 

 

Wir freuen uns auf Euch! 

 

 

 

Bochum, 30.06.2020

 

Bist du LGBTIQ* und suchst einen Ort zum Austausch mit Gleichgesinnten?

 

Dann komm in der Queer-Gruppe der RUB! Die trifft wöchentlich online im Zoom. Dort kannst du über alles reden, von deinem Alltag und deinen Gedanken oder Problemen zu:

  • Coming-Out
  • Identitätsfindung
  • Stärkung im Unialltag
  • Entfaltung der eigenen Persönlichkeit
  • familiären Schwierigkeiten
  • und so weiter

Weitere Information kannst du unter diesem Link finden!

 

Bochum, 03.05.2020

 

Ihr Lieben,

 

aufgrund der aktuellen Situation der RUB bezüglich des Coronavirus bleibt das FLR zwangsläufig bis auf Weiteres geschlossen. Allerdings versuchen wir interessante Veranstaltungen online anzubieten.

 

Wir informieren euch umgehend über jegliche Neuigkeiten auf unserer Webseite, Instagram (frauenlesbenreferatrub), Facebook (Autonomes Frauenlesbenreferat der Ruhr-Universität Bochum).

 

Ihr seid auch herzlich willkommen, eure Stimme und Ideen uns mitzuteilen. :)

 

Selbstverständlich könnt ihr uns auch jederzeit per E-Mail oder durch unsere sozialen Netzwerkseiten erreichen.

 

Passt auf euch auf und bleibt gesund!

 

Mit feministischen Grüßen,

Das Autonome Frauen*Lesben-Referat

 

Bochum, 21.10.19

 

 

Hiermit laden wir euch zu unserer FRAUEN*WAHL-VOLLVERSAMMLUNG am Dienstag, den 05.11.2019 ein.


Alle aus der Gruppe der weiblichen* Studierendenschaft, die sich im Frauen*Lesben*Referat einbringen wollen sind herzlich eingeladen, sich zur Wahl zu stellen.

Es wäre nett, wenn ihr uns vorher eine Mail schreibt, in der ihr euch kurz vorstellt, wenn ihr euch aufstellen lassen wollt.

Die Vollversammlung findet im Frauen*Raum in GA 04/61 Süd statt und beginnt um 16.00 Uhr (c.t.!)

Die Veranstaltung ist hochschulöffentlich für alle Frauen*, Lesben*,
Inter* und Trans*-Frauen.



Vorgeschlagene TOPs der Frauen*VV:

TOP0 Regularia
TOP1 Protokoll der letzten VV

TOP2 Entlastung der Referentinnen*
TOP3 Berichte der Referentinnen*
TOP4 Wahl der Referentinnen*
TOP5 Ausblick auf das neue Semester
TOP6 Sonstiges

Mit feministischen Grüßen

Das Autonome Frauen*Lesben-Referat

 

 

 

 

 

Semesterplan Sommersemester  2019

 

6.  Juni 2019:  Beginn 18 Uhr

Feministischer Sekt- und Hansaempfang

 

 

13. Juni 2019: Ab 11 Uhr

Frauen*Frühstück (vegan)

 

2. Juli 2019, Vortrag mit Koschka Linkerhand

Materialistischer Feminismus

 

 

Weitere Termine Frauen*Früstück:  

27. Juni; 4. Juli

 

 

 

Wir freuen uns auf euch!

 

 

 

Stellungnahme zu :bsz Artikel vom 22.06.2016

Stellungnahme des

Autonomen Frauen*Lesben Referats

und des

Autonomen Schwulenreferats

der Ruhr-Universität Bochum

 

In den vergangenen Ausgaben der :bsz kam es wiederholt zu fehlerhaften oder falschen Artikeln in Bezug auf unsere Arbeit in den jeweiligen Referaten (:bsz vom,25.April 2016).

Nach Gesprächen mit Teilen der Redaktion sehen wir uns nun, aufgrund der teilweise falschen Darstellung von unseren Referaten, in der Ausgabe vom 22. Juni 2016 in dem Artikel „Nicht JedeR zeigt Anteilnahme öffentlich“, die unsere Grenze des Akzeptablen überschritten hat, gezwungen, öffentlich Stellung zu nehmen.

 

Zuerst einmal möchten wir die fehlerhaften Aussagen richtig stellen.

Der Teaser zum Artikel schreibt, dass das einzige Motiv des Attentäters „scheinbar Fremdenhass“ sei. Dieser Darstellung hat das Autonome Frauen*Lesben Referat schon vor dem Druck der Ausgabe öffentlich auf ihrer Facebookseite (Post vom 16.Juni 13:22 Uhr) widersprochen, indem ein Artikel geteilt wurde, der genau dies kritisiert.

Sowohl das Autonome Schwulenreferat als auch das Autonome Frauen* Lesben Referat haben das Attentat diskutiert, öffentlich Stellung bezogen (Facebookpost vom 27. Juni 18:32 Uhr, Veröffentlichung auf der Homepage, Stickeraktion) und auf die Anfragen der :bsz-Redaktion geantwortet.

Zudem wurde in dem Artikel falsch zitiert und unser Hinweis auf diesen Fehler damit abgetan, dass es sich lediglich um einen Rechtschreibfehler handle (aus „reproduzieren“ machte die Redaktion kurzer Hand „produzieren“).

Der Artikel erweckt den Anschein, dass die Haltung vom Autonomen Frauen* Lesben Referat sowie dem Autonomen Schwulenreferat zu dem Attentat wiedergegeben wurde. Dies ist nicht der Fall.

Der Artikel lag beiden Referaten erst nach Veröffentlichung vor.

Dies halten wir generell für einen falschen Umgang und wünschen uns von unseren Komiliton*innen einen kollegialen Umgang, besonders dann, wenn es um Themen geht, die einen sensibelen Umgang fordern.

 

 

Darüber hinaus haben wir, die Referent*innen der beiden Referate vielfältige Aufgaben, ein Studium und auch ein Privatleben, das es uns nicht immer ermöglicht, sofort zu reagieren und eine Stellungnahme direkt zu veröffentlichen. Auch die persönliche und emotionale Betroffenheit, gerade bei einem solchen Attentat, macht es schwierig, nicht einfach als Mensch, sondern als Referent*in des jeweiligen Referats öffentlich Stellung zu beziehen und unsere Hauptaufgabe zu erfüllen - die Interessensgruppe adäquat zu vertreten.

 

 

Wir sehen uns momentan dazu gezwungen jegliche Kooperation mit der :bsz zu verweigern, da der Kommentar „Muss man/frau sich positionieren“ (:bsz Ausgabe 22. Juni 2016), in derselben Ausgabe, direkt neben dem oben beschriebenem Artikel einen Angriff auf unsere Autonomen Referate darstellt.

 

In dem Kommentar wird die Frage aufgeworfen wofür wir Semestergelder erhalten, wenn wir nicht die Aufgaben erfüllen, die die Redaktion der :bsz für uns vorsieht. „Ein Geschehen, dass ihre Arbeit betrifft, sollten sie (Anm. die Autonomen Referate) diskutieren. Nicht im kleinen Kreis, sondern öffentlich, schließlich erhalten sie zur Verwirklichung ihrer Ziele finanzielle Unterstützung aus unseren Sozialbeiträgen.“

In diesem Zitat sehen wir einen Angriff auf unsere Existenz in der studentischen Selbstverwaltung. Dies können und wollen wir nicht kommentarlos hinnehmen.

 

In dem Kommentar wird weiter von Solidarität gesprochen. Diese fordern wir von der :bsz ein.

Wir fordern Solidarität mit allen Autonomen Referaten und eine kollegialen Umgang mit den eigenen Komiliton*innen.

 

In dem von uns initiierten Klärungsgespräch wurde unsere Kritik nicht oder nur unzureichend aufgenommen. Stattdessen wurde uns Nahe gelegt, unsere eigene Öffentlichkeitsarbeit zu überdenken und uns von der hauptsächlich aus cis und hetero Personen bestehenden Redaktion unsere Aufgaben erklärt.

 

Auch die :bsz wird aus „unseren“, Sozialbeiträgen finanziert, aber auch wenn wir Kritik an ihrer Arbeit, die in vielerlei Hinsicht nicht den journalistischen Standards entspricht, haben, würden wir unseren Komiliton*innen nicht ihre Gelder absprechen. Wir erachten eine kritische studentische Zeitung auf einem Campus für notwendig.

 

Solidarisiert euch mit uns!

Berichtet mehr über Diskriminierung auf dem Campus und helft uns auf dem Campus sichtbarerer zu werden.

Arbeitet nicht weiter gegen uns!

Wir unterstützen euch dann auch wieder gerne bei der Recherche zu unseren Themen und dem Umgang mit diesen.

Hier erfahrt Ihr mehr über das Referat, die Referentinnen* und unser Programm.

 

Das Büro des Autonomen FrauenLesbenreferats befindet sich im Studierendenhaus in Raum 015.


Wir sind dort telefonisch unter der Nummer 0234/32-27862 zu erreichen
oder per Email unter frauen@ruhr-uni-bochum.de.



AUTONOMES Frauen*Lesben referat - Wir setzen uns für euch ein!

Ihr findet uns auch auf Facebook: @aflr.rub

Sprechstunden 

 

In diesem Semester gibt es nur Termine nach Vereinbarung. Wenn ihr Lust habt, und kennenzulernen, schreibt uns gerne eine Email an:

frauen@rub.de

 

Ort: Unser Büro im Studierendenhaus, Raum 015.

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